Mitarbeiter

  Björn
Bereits während meiner Schulzeit wünschte ich mir, dass Schule Schülern größtmöglichen Raum zur Entfaltung bietet. Dafür setze ich mich bereits seit meinem vierzehnten Lebensjahr ein.

Umso froher machte es mich, als ich erfuhr, dass im Dezember 2010 die DSX eröffnete, bei welcher ich zuerst als Praktikant anfing und inzwischen als Honorarkraft tätig bin. Neben meiner Tätigkeit an der DSX studiere ich Soziologie. 

  Franziska 
Seit Anbeginn meiner Schulzeit war ich mir sicher, dass es möglich ist, ohne Zwang und Unterdrückung zu lernen. In meiner Überzeugung davon, dass frei und kreativ etwas aus sich herauszuholen mindestens genauso wichtig ist, wie Dinge von außen aufzunehmen, bin ich immer klarer geworden.

Deswegen war ich sehr glücklich, an der Freien Schule Leipzig als Praktikantin und dann als Honorarkraft miterleben zu dürfen, dass diese meine Ideen in Wirklichkeit gelebt werden können.
Nun bin ich froh, an der Demokratischen Schule X mitzuarbeiten, zu leben und zu lernen. Dabei begreife ich diese Schule als einen Ort, an dem sich alle Beteiligten selbstbestimmt von innen heraus entwickeln dürfen. Das Fundament dafür sehe ich in der Gleichberechtigung aller, in einer grundsätzlichen Achtsamkeit und dem Respekt füreinander, im Vertrauen ineinander, in der Freiheit zu einer persönlichen Entfaltung, in der Wahrung der Grenzen anderer, in der bedingungslosen Liebe, sowie in dem Ziel, nichtmanipulativ und gewaltfrei miteinander zu wachsen. Eine große Chance sehe ich darin, unterschiedliche Persönlichkeiten annehmen zu lernen und individuelle Besonderheiten als Bereicherung zu entdecken.

Die Kinder und Jugendlichen kommen gerne zur Schule. Ich möchte dazu beitragen, dass sie sich dort mit Dingen beschäftigen können, die für sie gerade bedeutsam und wichtig sind und dass sie dort die Möglichkeit haben, tragfähige Beziehungen aufzubauen.
Ich selbst komme auch sehr gerne zur Schule, weil sie einer der lebendigsten, inspiriertetsten und inspirierendsten Orte der Welt für mich ist.

Studiert habe ich Kulturwissenschaften, Psychologie, Literaturwissenschaften und Kultur- und Medienpädagogik. Ich habe einen Abschluss als Bachelor of Arts in Kultur- und Medienpädagogik, was eine sozialpädagogische Grundausbildung einschließt, und ich habe einen Abschluss als Master of Arts in Angewandten Medien- und Kulturwissenschaften.
An der Schule fühle ich mich besonders verantwortlich für die Bereiche Theater, Spiel, Singen, Malen und Zeichnen, kreatives Schreiben und Klettern.

  Hanne
Für mich ist Schule ein Ort, an dem man miteinander lernen kann, und keine Prüf- und Aussortieranstalt. Dazu gehört, dass man die Freiheit hat, sich selbst zu erproben, bei gleichzeitigem Respekt vor den Grenzen der Anderen.

Ich habe meine Schullaufbahn an staatlichen Schulen, darunter auch eine Hauptschule, verbracht. Nach dem Abi habe ich Physik (Diplom) studiert und erst am Ende dieses Studiums in den Lehramtsstudiengang Physik/Mathematik gewechselt. Das Referendariat habe ich nach ein paar Monaten abgebrochen. An staatlichen Schulen habe ich mich selten wohl gefühlt und ich habe mich deshalb lieber als Lernbegleiterin selbstständig gemacht, um SchülerInnen in ihrem individuellen Lernprozess zu begleiten und zu unterstützen. Als ich im Internet von demokratischen Schulen erfahren hatte, war ich von dem Konzept des freien Lernens und der demokratischen Strukturen sehr begeistert und freue mich, jetzt an dieser Schule zu arbeiten. 

  Iris Tischer
Als ich zum ersten Mal ein Buch über die Sudbury Valley School las, war das wie eine Offenbarung für mich. Diese Art zu Lernen wünschte ich mir für meinen Sohn. Ich bin sehr glücklich, dass wir mit der Gründung der Demokratischen Schule X vielen Schülern die Möglichkeit geben können, im Schulalltag selbstbestimmt und verantwortungsvoll ihre eigenen Stärken zu entwickeln.

Nach einer Verwaltungsausbildung und dem Studium der Psychologie unterstütze ich nach Kräften den Betrieb unserer Schule.  

  Jürgen 

Freiheit von Druck und Zwang sind für mich zwei wichtige Pfeiler für die gesunde Entwicklung eines Kindes. Ich möchte an einer Schule arbeiten, an dem ein Kind seine Stärken ausleben kann, um die Welt aus seiner eigenen Perspektive zu entdecken. Ich möchte den Schülern ermöglichen, ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln, und Dinge selbst zu entdecken, anstatt etwas vorgesetzt zu bekommen, was sie gar nicht wollen.

Zu meinen Hobbies zählen Gitarre, Klavier und Schlagzeug, auch mit Computern und Webseitengestaltung kenne ich mich gut aus. Ich liebe lange Fahrten auf dem Fahrrad und Ausflüge in die Natur. Studiert habe ich Englisch und Physik auf Lehramt und ich liebe naturwissenschaftliche Experimente, bei denen es heiß hergeht, und in denen man die Welt entdecken kann.

  Martin P.
Ich merke ständig an mir selbst und meinen beiden Kindern, dass Lernen nur dann nachhaltig ist, wenn es selbstbestimmt ist. Ich habe lange gesucht, um eine Schulform zu finden, die dies berücksichtigt und bin glücklicherweise bei den demokratischen Schulen fündig geworden. Gleichzeitig lernen alle Menschen in einer demokratischen Schule Demokratie, was ich ebenso für bedeutend halte.

In meiner Ausbildung zum Studienrat wurde darüber nie gesprochen, doch habe ich immerzu
gemerkt, dass fremdbestimmtes Lernen weit hinter dem Potential des Menschen zurückbleibt. Ich bin froh, an einer Schule arbeiten zu dürfen, zu der die Kinder kommen wollen und nicht kommen müssen. Es ist wundervoll zu sehen, wie Kinder lernen, wenn man sie lässt. An der Demokratischen Schule X biete ich vor allem Musik und Sport an und immer sind Kinder dabei, die etwas lernen wollen, weil es nämlich in der Natur des Menschen liegt, dies zu tun. Tatsächlich lernen die Kinder jedoch nicht in Fächern, sondern ganzheitlich und das gefällt mir ganz besonders. Beim Einkaufen, beim gemeinsamen Frühstück und Mittag. Wir alle lernen im Leben, daher sollte die Schule so wie das Leben sein, bunt, demokratisch und nachhaltig.
 

   Martin W.
Im Alter von 14 Jahren habe ich angefangen, mich bei der Kinderrechtsgruppe K.R.Ä.T.Z.Ä. für Gleichberechtigung zwischen Kindern und Erwachsenen zu engagieren. Dort bin ich auf Sudbury-Schulen und andere Demokratische Schulen aufmerksam geworden und habe ab 1999 zwei Bücher und zahlreiche Texte über Sudbury-Schulen übersetzt und an Dokumentarfilmen über Demokratischen Schulen mitgearbeitet. 

Ich war von Anfang an bei der Gründungsgruppe für eine konsequent freie und demokratische Schule dabei, aus der der jetztige Trägerverein der Demokratischen Schule X, Demokratische Bildung Berlin e.V., entstand.

Ich bin Diplom-Politikwissenschaftler und habe eine Unterrichtsgenehmigung für Politische Bildung und Sozialkunde.

  Ralf
Trotz meiner “klassischen Lern- und Lehrkarriere” (Schule, Gymnasium, Uni) besaß selbstständiges und eigenverantwortliches Lernen für mich immer eine große Bedeutung. Dazu gehört sowohl sich eigenständig in ein Thema “einzuarbeiten”, andere an seinem Wissen teilhaben zu lassen, als auch gemeinsam Schwierigkeiten und Probleme zu lösen. 

Gerne erkläre ich den Umgang mit Computertechnik – beispielsweise für die Arbeit mit Schreib-, Mathematik- oder Grafikprogrammen. Beim Entwickeln von eigenen Programmen verrate ich gerne auch “Tipps und Tricks”! Besonders “freie Software” – also Programme, die benutzt und weiterentwickelt werden können, ohne dass dafür bezahlt werden muss – begeistert mich. Aufgrund meiner besonders vielen;-) Semester an der Uni beherrsche ich auch hilfreiche Lern-, Lese- sowie Präsentationstechniken.

Ich interessiere mich besonders für technische, philosophische und gesellschaftspolitische Themen. Studiert habe ich ich Informatik und Kulturwissenschaft, Sprache und Philosophie. Ich habe eine Unterrichtsgenehmigung für das Fach ‘Informatik’. Nebenbei schreibe ich meine Dokorarbeit an der Technischen Universität. Zu meinen Hobbys zählen Technik & Sport, Kochen & Handwerken…